11.02.2026

TraumaNetzwerk-Treffen im Eichsfeld Klinikum

Kürzlich fand ein Vor-Ort-Treffen des TraumaNetzwerks im Eichsfeld Klinikum statt. Wir sind als zertifiziertes Lokales Traumazentrum Teil dieses Verbundes und stellen über die Klinik für Akut- und Notfallmedizin eine erweiterte Notfallversorgung der Versorgungsstufe 2 sicher.

Heiligenstadt: Damit Patientinnen und Patienten im Eichsfeld im Notfall jederzeit bestmöglich versorgt sind, hat die schnelle und strukturierte Versorgung Schwerverletzter im Eichsfeld Klinikum höchste Priorität. Für diese konsequente Notfallversorgung steht unter anderem die hochmodern und digital aufgestellte Notfallambulanz am Standort Heiligenstadt. Darüber hinaus setzt das Klinikum auf eine enge regionale und überregionale Vernetzung, u.a. im TraumaNetzwerk DGU® Kassel-Göttingen.

Nach zahlreichen virtuellen Meetings während der Covid-19-Pandemie, fand kürzlich das erste Vor-Ort-Treffen dieses Netzwerks im Eichsfeld Klinikum statt. Das Eichsfeld Klinikum ist als zertifiziertes Lokales Traumazentrum Teil dieses Verbundes und stellt über die Klinik für Akut- und Notfallmedizin eine erweiterte Notfallversorgung der Versorgungsstufe 2 sicher.
Das TraumaNetzwerk DGU® (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie) verbindet lokale, regionale und überregionale Traumazentren und sorgt für die Versorgung schwerverletzter und akuterkrankter Personen durch standardisierte Abläufe, strukturierte Zusammenarbeit und zertifizierte Qualitätsvorgaben. Neben der Universitätsmedizin Göttingen und dem Klinikum Kassel, die als überregionale Traumazentren die höchste Versorgungsstufe für Schwerstverletzte abdecken, arbeiten im Netzwerk weitere 15 Klinika eng zusammen.

Dr. med. Daniel Hupe, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dušan Trifunović, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, begrüßten gemeinsam mit dem der Ärztliche Direktor des Eichsfeld Klinikums Dr. med. Michael Unzicker den Sprecher des TraumaNetzwerks, Dr. med. C. Spering, und die Vertreterinnen und Vertreter der Netzwerkkliniken am Standort Heiligenstadt.

Im Mittelpunkt des Treffens standen der interdisziplinäre Austausch, die gemeinsame Analyse von Verlegungsmustern zur Optimierung der Versorgung Schwerverletzter sowie die Vorstellung von Schockraum-Algorithmen zur weiteren Verbesserung klinischer Abläufe.
Ein besonderer Höhepunkt war die Besichtigung der digital vernetzten Notfallambulanz im Eichsfeld Klinikum in Heiligenstadt. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in optimierte Prozessstrukturen, den leistungsfähigen Schockraum sowie die etablierten Qualitätsstandards in der Patientenversorgung.

Die Zusammenarbeit im TraumaNetzwerk kommt unmittelbar den Patientinnen und Patienten zugute – durch optimierte Abläufe, hohe Qualitätsstandards und eine schnelle, koordinierte Notfallversorgung in unserer Region.