Entlassung & Nachsorge

Hinweise zur Abreise und weiterführenden Behandlung

Bevor Sie das Klinikum verlassen, wird Ihr behandelnder Arzt / Ihre behandelnde Ärztin Sie zu allen wichtigen Behandlungsmaßnahmen und Verhaltensweisen beraten. Alle Aufzeichnungen über Ihre Krankheit verbleiben im Klinikum. Wir informieren Ihre Hausarztpraxis schriftlich in einem Arztbrief über den Verlauf Ihrer Krankenhausbehandlung. Sollte die häusliche Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt schwierig für Sie sein, wenden Sie sich bitte an unseren Sozialdienst.

Checkliste zur Entlassung

Bevor Sie unser Klinikum verlassen, überprüfen Sie bitte alle Schränke und das Badezimmer auf eventuell liegengelassene Gegenstände. Beachten Sie außerdem folgende Hinweise:

  • Eventuell abgegebene Wertsachen wieder entgegennehmen
  • Mitgebrachte Behandlungsunterlagen wieder entgegennehmen
  • Ausgeliehene Bücher oder Hilfsmittel abgeben
  • Offene Nutzungsgebühren (z. B. für Telefon, Fernsehen) an der Patientenaufnahme begleichen

Regelungen zur Nachsorge

Mit dem im Jahr 2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz) soll eine gute medizinische Versorgung der deutschen Bevölkerung gesichert und weiter verbessert werden. Eine wichtige Neuregelung dieses Gesetzes ist die Einführung konkreter Regelungen zum Übergang von Patient*innen von der stationären Versorgung zur ambulanten Nachbehandlung. Intension des Gesetzgebers war es, für alle voll- oder teilstationär behandelten Patient*innen eine bedarfsgerechte, kontinuierliche Versorgung sowie eine strukturierte und sichere Weitergabe relevanter Informationen zu gewährleisten.

Sozialdienst

Der Sozialdienst im Krankenhaus berät Patient*innen während ihres Aufenthaltes über verschiedene Unterstützungsangebote für die Zeit nach der Entlassung. Denn in vielen Fällen bedarf es Anschlussversorgungen und weiterer Hilfen. Die Leistungen des Sozialdienstes umfassen neben den Beratungen zu invividuell geeigneten Hilfsmöglichkeiten auch Terminvereinbarungen mit Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen, Pflegediensten oder Selbsthilfegruppen. Die Beratungen finden unter Einbeziehung ärztlicher und pflegerischer Informationen sowie in Abstimmung der weiteren Vorgehensweise mit Patient*innen und ggf. deren Angehörigen statt.

Der Sozialdienst im Eichsfeld Klinikum unterstützt in den Bereichen:  

Entlassung und Rückkehr in die häusliche Umgegung

  • Beratung zu ergänzenden Angeboten (z. B. Hausnotruf, Hilfsmittelversorgung, hauswirtschaftliche Hilfen, Pflegeversicherungsleistungen, Essen auf Rädern etc.)
  • Information zur Patientenverfügung, zur Vorsorgevollmacht und zum Betreuungsrecht
  • Organisation und Vermittlung in eine Hospizeinrichtung

Beratung bei persönlichen, finanziellen und beruflichen Problemen / Veränderungen

  • Information zu finanziellen Hilfen bzw. Kontaktvermittlung an das Sozialamt (z. B. Beratungsstellen bei Suchterkrankungen)
  • Information zur Schwerbehinderung nach dem SGB IX

Rehabilitationsmaßnahmen

  • Mithilfe bei der Beantragung einer Anschluss-Heil-Behandlung (AHB), Neurologischen Frührehabilitation oder Geriatrischen Rehabilitation

Patientenaufnahme

Die stationäre Patientenaufnahme ist für Sie da:
Montag bis Freitag: 07.00 – 15.30 Uhr
Heiligenstadt: 03606 76-1718
Reifenstein: 036076 99-3250

Außerhalb dieser Zeit stehen die Mitarbeiter*innen der Information und Notfallambulanz für Sie bereit.