16.09.2026

2. Eichsfelder Hospiz- und Palliativtag

Uhrzeit: 14.00 Uhr | Ort: Obereichsfeldhalle Leinefelde | Eintritt frei

Zweiter Eichsfelder Hospiz- und Palliativtag am 16. September 2026 – Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis im Dialog
Am 16. September 2026 laden die Emmaus Hospizdienste der EK Pflege zum zweiten Eichsfelder Hospiz- und Palliativtag ab 14.00 Uhr in die Obereichsfeldhalle nach Leinefelde zu einem Austausch über die Themen Hospiz- und Palliativversorgung ein. Die Veranstaltung versammelt renommierte Expert*innen, die neue Perspektiven, Erkenntnisse und persönliche Einblicke in die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen vermitteln. Das Publikum erwartet ein vielfältiges Programm mit international anerkannten Referenten:

16.00 Uhr - Prof. Dr. Heidrun Golla - Besonderheiten neurologischer Patienten in der Palliativversorgung
Univ.-Prof. Heidrun Golla (Neurologin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin, Palliativmedizinerin) ist seit dem 1. Januar 2025 Leiterin der Klinik für Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen. Nach ihrer Ausbildung zur Neurologin (Universitätsklinikum Tübingen) ist sie seit 2006 in der Abteilung für Palliativmedizin (Universitätsklinikum Köln) tätig. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der neuropalliativen Versorgung sowie Versorgungsansätzen und -strukturen in der Palliativmedizin.

17:30 Uhr - Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil., Gerald Hüther - In Würde leben zu dürfen bis zum letzten Tag – das ist kein frommer Wunsch, sondern ein Menschenrecht
Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil., Gerald Hüther, Neurobiologe, Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung Biologiestudium, Forschungsstudium und Promotion an der Universität Leipzig, Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen. Wissenschaftliche Tätigkeit am Zoologischen Institut der Universität Leipzig und Jena, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin Göttingen, als Heisenbergstipendium der DFG und an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Wissenschaftliche Themenfelder: Einfluss früher Erfahrungen
auf die Hirnentwicklung, Auswirkungen von Angst und Stress und Bedeutung emotionaler Reaktionen. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und populärwissenschaftlicher Darstellungen (Sachbuchautor). Seit 2015 Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung.

19.00 Uhr - Pater Dr. theol. Anselm Grün OSB - Trauern heißt Lieben
geb. 1945 im fränkischen Junkershausen. Sein Abitur legte er schließlich am Riemenschneider Gymnasium in Würzburg ab, bevor er als Novize mit 19 Jahren in die Benediktinerabtei Münsterschwarzach bei Würzburg eintrat. Dort lernte der junge Mönch die Kunst der Menschenführung aus der Regel Benedikts von Nursia kennen. Dabei entdeckte er die Tradition der alten Mönchsväter wieder, deren Bedeutung er immer wieder in Verbindung mit den Erkenntnissen der modernen Psychologie bringt. 1977 wurde er nach seinem Studium der Philosophie, Theologie und Betriebswirtschaft zum Cellerar (wirtschaftlicher Leiter) der Abtei Münsterschwarzach ernannt. Bis 2013 war er damit für rund 300 Mitarbeiter in über 20 Betrieben verantwortlich. In seinen zahlreichen Kursen und Vorträgen geht er auf die Nöte und Fragen der Menschen ein. So wurde er zum spirituellen Berater und geistlichen Begleiter für viele Ratsuchende unabhängig von ihrer Konfession. Mit mittlerweile rund 300 lieferbaren Büchern erreicht er ein Millionenpublikum. Im VierTürme-Verlag der Abtei Münsterschwarzach sind davon bisher über 100 Titel erschienen, die in 30 Sprachen übersetzt wurden.

Begleitprogramm und Information
Das Polizeiorchester Thüringen sorgt für die musikalische Begleitung dieser besonderen Veranstaltung und schafft einen würdigen Rahmen für den Tag. In den Pausen haben die Besucher*innen die Gelegenheit, sich an verschiedenen Infoständen regionaler Anbieter über Themen aus der Hospiz- und Palliativversorgung zu informieren und in den Austausch zu gehen. Zudem wird ein Büchertisch bereitgestellt, an dem die Referenten auf Wunsch ihre Werke signieren.


Teilnahme und Fortbildung
Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch wird um Spenden zugunsten der Emmaus Hospizdienste gebeten, deren umfassende Begleitangebote für schwerkranke Menschen und ihre An- und Zugehörigen in der Region hochgeschätzt werden. Fortbildungspunkte werden von der Landesärztekammer Thüringen anerkannt.

 

Flyer